7. Dezember 2022
Zockerpuls - Coin Master- Abzock-App droht wegen Jan Böhmermann die Indizierung News

Coin Master: Kinder Abzock-App droht wegen Jan Böhmermann die Indizierung

Als Gamer haben wir immer einen kritischen Blick auf Free2Play-Spiele. Denn einerseits kann man natürlich auch verstehen, wenn die Entwickler in ihren vermeintlich kostenlosen Spielen durch InApp-Käufe Geld verdienen wollen, aber sobald das ganze in exzessives Pay2Win ausartet oder wesentliche Spielelemente fehlen, sofern man nicht zahlungswillig ist oder sich alles nur noch um die Käufe dreht und das Gameplay zweitrangig wird, raten wir von solchen Spielen grundsätzlich ab. Zugegeben ist es nicht einfach ein gesundes Verhältnis zwischen Profitstreben und einem gutem Free2Play-Game zu finden, aber zumindest sollten Entwickler nicht ihre Kunden abzocken.

Vorsicht bei InGame-Käufen

Generell sollte man sich immer auch überlegen ob sich der Kauf von irgendwelchen InGame-Währungen lohnt und man einen vernünftigen Gegenwert dafür bekommt. Besonders problematisch wird das Ganze, wenn Spiele ganz bewusst versucht Suchtpotential zu entwickeln und damit meinen wir keine Sucht an dem eigentlichen Spiel, sondern die Sucht Geld hineinzupumpen. Und genau mit dieser Masche und versuchen immer mehr dubiose Spiele insbesondere Kindern das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Darum ist Coin Master so schlimm!

Allen voran die bekannte App „Coin Master“, die im Grunde ein virtueller einarmiger Bandit für Kinder ist, bei dem man hauptsächlich für das Ziehen an einem Hebel bezahlt. Dazu kommt noch, dass für die Werbemasche von „Coin Master“ namenhafte YouTuber wie Bibi und Simon Desue ihre Namen herhalten und als harmlose Games anpreisen.

Glücksspiel für Kinder? Ist das nicht verboten?

Wegen einer Gesetzeslücke ist das ganze auch noch legal, obwohl Glücksspiel in der Realität für Kinder verboten ist. Darauf machte Jan Böhmermann bei Neo Magazin Royale im Detail aufmerksam und rief antragsberechtigte Zuschauer dazu auf ein Indizierungsverfahren gegen Coin Master einzuleiten, was nun auch ins Rollen gekommen ist.

Jetzt muss also die USK überprüfen, ob Coin Master jugendgefährdend ist und kann eine Indizierung ermöglichen, was zumindest in Deutschland quasi ein Aus für die App bedeuten würde.

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