27. November 2022
Zockerpuls - DDoS-Angreifer bringen Rainbow Six-Server zum abkacken - So reagiert Ubisoft News

DDoS-Angreifer bringen Rainbow Six-Server zum abkacken – So reagiert Ubisoft

Der beliebte Taktik-Shooter „Rainbow Six: Siege“ hat derzeit erhebliche Performance-Probleme. Dauernd laggen die Server. Schuld daran sind sogenannte DDOS-Angriffe. Sprich „Distributed Denial of Service“-Angriffe also extreme gehäufte Serveranfragen durch Hacker, die damit das System gezielt verlangsamen und Lags verursachen. Die Lags wiederum nerven die Spieler dann so sehr, dass sie droppen und die elenden Cheater easy-peasy ihre Matches gewinnen und quasi kampflos im Rang aufsteigen. Richtig ätzend.

Die Maßnahmen von Ubisoft

Ubisoft lässt sich das jedoch nicht gefallen und will hart durchgreifen. Wie genau hat Ubisoft in seinem eigenem Blog angekündigt. Zusammengefasst will Ubisoft zunächst rechtlich gegen die Unternehmen und Dienste vorgehen, die die DDoS-Angriffe durchführen und eine Unterlassung erzwingen. Ob das klappt sei mal dahin gestellt, weil solche Unternehmen ohnehin ziemlich dubios sind. Auch will Ubisoft die Verantwortlichen Spieler für immer sperren. Die schlimmsten seien bereits ausfindig gemacht worden und sollen schon ab nächster Woche gebannt werden.

Zockerpuls - Rainbow Six Siege - Jetzt geht es Cheatern an den Kragen

Knast oder Geldstrafe für DDoS-Angreifer?

Ob diese Cheater auch mit rechtlichen Folgen rechnen müssen, bleibt abzuwarten. Unmöglich ist sowas jedenfalls nicht. So hatte beispielsweise in Kalifornien ein Cheater der mehrere bekannte Online-Spiele mit DDos-Angriffe beeinträchtigt hatte eine mehrmonatige Bewährungsstrafe erhalten und musste richtig viel Schadensersatz bezahlen.

Nur noch ein Match pro Server

Weiterhin hat Ubisoft auch technischen Veränderungen bei den Server angekündigt, um das Spiel weniger anfällig zu machen, hielt sich dabei aber bewusst mit Details zurück, um potentiellen Angreifern nicht zu viel zu verraten. Es wurde jedoch genannt, dass die Matches fortan anders auf den Servern verteilt werden, damit nicht mehr mehrere Partien gleichzeitig von einem DDoS-Angriff beeinflusst werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert