4. Dezember 2022
Zockerpuls - PETA demonstriert gegen Fischfang in Animal Crossing
News

PETA demonstriert gegen Fischfang in Animal Crossing

„Fische gehören in den Ozean!“ Mit diesem Slogan haben Aktivisten der Tierschutzorganisation PETA vor Eugens Museum in „Animal Crossing: New Horizons“ protestiert. Die Aktivisten trugen dabei alle selbstgemachte PETA-Shirts und stellten Schilder auf. Wie man in einem TikTok-Video des offiziellen PETA-Accounts sehen kann, sind die Aktivisten dann allesamt ins Museum gestürmt und riefen, dass man die virtuellen Fische freilassen sollte! Seht selbst:

Argumentiert wird dabei damit, das Eugen die Spieler dazu aufruft Fische aus ihrem natürlichen Lebensraum zu entfernen und in kleinen Tanks einsperren. Abgesehen davon, dass dies ja keine echten Tiere sind, ist es natürlich etwas unlogisch, da PETA-Aktivisten für diesen Protest zunächst erstmal alle möglichen Fische fangen und an Eugen spenden mussten, um danach dagegen zu demonstrieren.

PETA nutzt häufiger Videospiele, um Aufmerksamkeit zu erhalten

Zockerpuls - PETA veröffentlicht Ratgeber für vegane Animal Crossing Spieler

Diese Aktion ist bei weitem nicht das erste mal, dass PETA den Hype um bestimmte Spiele für die eigenen Anliegen nutzt, auch wenn es zugegebenermaßen nicht immer wirklich ernst zunehmen ist, da es sich ja lediglich um virtuelle Tiere handelt. So zum Beispiel erst kürzlich bei dem Ratgeber für eine vegane Lebensart in Animal Crossing oder auch beim Shitstorm gegen Super Mario wegen seinen Tanooki-Outfit.

Wie siehst du das? Nette Werbeaktion für mehr Tierschutz oder einfach nur Schwachsinn?

Sag uns deine Meinung zum PETA-Protest in Animal Crossing!

17 Kommentare

  • Tanja 25. Mai 2020

    Das ist eine sehr coole Aktion von PETA! Lustige Idee mit ernstem Hintergrund, eine wunderbare Sache für den Tierschutz, modern und zeitgemäß. Im Gegensatz zu Aquarien, die Relikte aus der Vergangenheit sind. Hoch leben virtuelle Aquarien und Zoos ohne Tierleid und gefangene Tiere. Tiergefängnisse sind Vergangenheit, virtuelle Aquarien sind die Zukunft. PETA hat das erkannt. Danke!

  • Heike 27. Mai 2020

    PETA hat völlig Recht. Tiere sind keine Dinge oder Sachen!

  • Edgar Utschick 27. Mai 2020

    Ich unterstütze die Aktion von PETA, weil ich ebenfalls die Meinung vertrete, dass Fische nicht eingesperrt sondern in die Freiheit gehören. Das soll auch im virtuellen Raum gelten.

  • sven kockro 27. Mai 2020

    hallo und guten tag. mir gefällt die aktion von PETA, denn selbst in der surrealen welt sollte es kein leid für kreaturen jeder art geben. damit wird nur der gedanke befördert, das dies vollkommen normal und legitim ist!

  • Wolf 27. Mai 2020

    Diese Aktion von PETA ist meiner Ansicht nach kein Schwachsinn. Auch in virtuellen Spielen sollte man alle Tiere als Lebewesen behandeln und nicht als Online-„Kunstprodukt“.

  • Duygu 27. Mai 2020

    Ganz ehrlich.. die Aktion finde ich super gut!
    Fakt ist nämlich, dass Fische und andere Wassertiere in den Ozean gehören-auch in der virtuellen Welt.

  • Jörg Gaiser 27. Mai 2020

    Es gibt viele Arten von Tierausbeutung (z. B. Jagd, Tierversuche, Zoos, Zirkusse, Stierkampf, Tierhaltung für Fleisch, Milch, Pelz, Leder,…) und eine ist abscheulicher als die andere. Leider wird das in der Öffentlichkeit viel zu wenig thematisiert. Super, dass PeTA in die virtuelle Welt eintaucht, um auch die videospielenden Zeitgenossen auf Missstände aufmerksam zu machen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Damen und Herren die Botschaft auch verstehen. Fische und andere Wassertiere gehören in den Ozean – auch in der virtuellen Welt. Tiere sind Lebewesen, die Anrecht auf ein Dasein haben, ohne den Menschen zu ‚dienen‘. Vielen Dank an PeTA!!!

  • Ines 27. Mai 2020

    Super Aktion von PETA!

  • Daggix 27. Mai 2020

    PeTA hat völlig recht. Ich wäre bei einer realen Aktion zum Tierschutz auch dabei, denn Fische spüren Schmerz. Man soll sie nicht aus ihrem natürlichen Lebensraum holen und in kleine Becken sperren. Das ist Tierquälerei. Videospiele, bei denen Tiere leiden müssen, spiele ich nicht.

  • bettina koziol 28. Mai 2020

    keine Lebewesen sollte zu unseren Unterhaltungszwecken eingesperrt werden !!

  • ilona O'Beirne 28. Mai 2020

    Brauchen wir das?

  • Peter 28. Mai 2020

    Die PETA-Aktion halte ich für mehr als berechtigt!

    Es wäre super, wenn in derartigen Spielen nicht die Ausbeutung von Tieren zum Gegenstand werden würde!

    Das Spiel FSK0 richtet sich an Kinder, die quasi mit einer Selbstverständlichkeit lernen, so mit Tieren umzugehen.

    Gruß

    Peter

  • Engel 29. Mai 2020

    Fish belong in the ocean. Why not promote such truths in the gaming world?

  • Kurt 30. Mai 2020

    Hallo! Muss es in der virtuellen Welt immer so zugehen wie in der echten? Der Mensch plündert die Natur, rottet die frei lebende Tierwelt aus und quält die Nutztiere. Wie wäre es, in der virtuellen Welt einmal „paradisische Zustände“ walten zu lassen? Die Natur bleibt erhalten und die Nutztiere leben artgerecht, so wie es das in Kleinem in Nationalparks und Ökohöfen gibt. Der Mensch gibt sich mal in großem Stil als Homo sapiens und nicht als Homo neandertalis. Das wäre mal was echt Neues. Viele Grüße Kurt

  • Benjamin 1. Juni 2020

    Ich finde die Aktion von Peta klasse! Fische gehören in den Ozean und es sollte auch in virtuellen Welten nicht der Eindruck erweckt werden, dass Tiere zu Unterhaltungszwecken genutzt werden sollten.

  • Christiane 2. Juni 2020

    Wie toll – Fischen und Angeln sind nicht mehr Zeit gemäß. Es wird Zeit, dass wir das begreifen und Animal Crossing kann hier einen tollen Beitrag leisten. Danke liebe Aktivisten! 🙂

  • Martin Schempp 9. Juni 2020

    Niemand sollte Fische einen Metallhaken in ihren empfindlichen Mund rammen, das um sein Leben kämpfende Tier aus dem Wasser ziehen und es anschließend totzuschlagen. Auch in der virtuellen Welt nicht. Oder würde irgendjemand das mit seinem Hund oder seiner Katze machen?

    Martin Schempp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert