19. April 2024
Zockerpuls - Ready or Not in der Cloud- Der realistische Taktik-Shooter im Test - Blaulicht GeForce NOW und Boosteroid Cloud Gaming
Cloud Gaming Reviews

Ready or Not in der Cloud: Der realistische Taktik-Shooter im Test

Als leidenschaftliche Fans von Taktik-Shootern wie Rainbow Six: Siege oder SWAT 4 hat uns Ready or Not bereits seit seinem Early Access Launch im Dezember 2021 angesprochen. Besondere Aufmerksamkeit erreichte das Spiel für uns als Cloud Gamer jedoch durch die Ankündigung beim GeForce NOW Thursday im Januar 2022. Nun haben uns die Entwickler und Publisher Void Interactive freundlicherweise zwei Review-Zugänge zur Verfügung gestellt, damit wir das Spiel im Multiplayer austesten konnten.

Warum empfiehlt es sich Ready or Not in der Cloud zu spielen?

Zockerpuls - Ready or Not Systemanforderungen Steam
Screenshot von den Ready or Not Systemanforderungen auf Steam

Bereits jetzt im Early Access umfasst das Spiel satte 90 Gigabyte und es sind noch viele Content-Updates bis zum vollständigen Release zu erwarten. Das Spiel wird also noch deutlich größer. Dieser Download und die Installation entfällt für Cloud Gamer. Gleiches gilt für den Update-Vorgang, da das Spiel in der Cloud aktualisiert wird. Auch sind die Anforderungen an die Grafikkarte nicht gerade niedrig. Wer Ready or Not also nicht gerade auf einem Gaming PC mit „epischen“ Grafikeinstellungen zocken will, findet in Cloud Gaming eine gute Alternative und kann das Spiel geräteunabhängig spielen.

Der Wechsel zwischen verschiedenen Geräten ist kein Problem, da dein Fortschritt n der Cloud gespeichert wird. Auch spielt man das Spiel in der Regel ja ohnehin online. Das heißt man braucht so oder so eine aktive und zuverlässige Internetverbindung, um keine Lags im Multiplayer zu haben.

Wir können daher empfehlen sich das Ready or Not zum Beispiel hier günstig zu kaufen und dann zum Beispiel super bequem über GeForce NOW zu spielen. Da die Matches nicht sonderlich lang sind, eignet es sich sogar für den kostenlosen GeForce NOW Tarif, wenn man etwas Wartezeit verkraften kann. Ansonsten würden wir natürlich mindestens ein Priority-Abo empfehlen, um jederzeit schnell ins Spiel einsteigen zu können und ein paar Runden zu spielen. Mit diesem Trick kannst du bei GeForce NOW-Abos übrigens 10 Euro sparen.

Zockerpuls - GeForce Now- Mit diesem Trick sparst du 10 Euro

Neben GeForce NOW lässt sich Ready or Not außerdem auch über Boosteroid Cloud Gaming spielen. Regulär bezahlt man für Boosteroid entweder 9,89 € im Monat oder 89,89 € pro Jahr, was 7,49 € pro Monat entspricht. Boosteroid unterstützt neben Ready or Not auch viele andere äußerst beliebte Spiele, die man sonst nirgends in der Cloud streamen kann. Dort kann man zum Beispiel auch Call of Duty, GTA, Red Dead Redemption 2, FIFA 23, Elden Ring, Fall Guys, Hogwarts Legacy und vieles mehr spielen. Mehr dazu hier.

Zockerpuls - Ready or Not in der Cloud- Ein realistischer Taktik-Shooter im Test - GeForce NOW Screenshot Menü
Screenshot aus der GeForce NOW App
Screenshot aus der Boosteroid Cloud Gaming App

Im direkten Vergleich zwischen GeForce NOW mit einem Priority Abo und Boosteroid Cloud Gaming war Ready or Not grafisch bei beiden Cloud-Anbietern gut. Jedoch schneidet GeForce NOW im Priority Tarif signifikant besser ab und bot eine knackigere Grafik. Im Ultimate-Tarif sollte das Spiel dann natürlich mit 4k und 120fps (oder Full-HD und 240fps) nochmals wesentlich besser laufen. Auf beiden Plattformen lief das Spiel jedenfalls tadellos mit stabilen 60 FPS in höchstmöglicher Auflösung. Hier sind beispielsweise zwei Screenshots aus der selben Mission. Links seht ihr GeForce NOW und rechts Boosteroid.

Worum geht es in Ready or Not?

Als Mitglied einer SWAT-Einheit aus maximal fünf Mitgliedern in der fiktiven Stadt Los Seenot kann man in Ready or Not verschiedene Missionen wie zum Beispiel Geiselbefreiungen, Drogenrazzien, Bombenentschärfungen, oder das Aufhalten von Amokläufern absolvieren. Das Gameplay ist dabei sehr authentisch gestaltet, was sich in der Vorgehensweise der Einheiten und Gegner, dem Verhalten der Geiseln, den extrem detaillierten Animationen, dem Waffenarsenal und der Ausrüstung zeigt. Insbesondere die nicht tödliche Aufgaben sind besonders fordernd, weil man einschätzen muss, ob jemand bewaffnet ist und wann aus Notwehr schießen darf. Auch muss man damit rechnen, dass Gegner ihr Verhalten ändern und gegebenenfalls plötzlich eine Waffe ziehen oder sogar Selbstmord begehen, wenn sie keinen anderen Ausweg sehen und sich nicht lebendig festnehmen lassen wollen.

Gegner begeht in Ready or Not Selbstmord

Das Tempo mag einem im Vergleich zu Action-orientierten Shootern wie Call of Duty natürlich langsam erscheinen, aber die Spannung ist dafür stets sehr hoch, denn innerhalb weniger Sekunden kann es in Schusswechseln zu Verlusten im Team kommen und die Mission scheitern. Treffer können wie auch in Realität sehr schnell tödlich sein. Umso wichtiger ist die Zusammenarbeit, die Kommunikation und die Koordination im Team für den Erfolg. Insbesondere mit Freunden und dem Voice Chat zeigt das Spiele seine Stärken. Statt bloßen Kills, erhalten die Spieler dabei Punkte für einen akkuraten Einsatz. Dabei wird berücksichtigt, ob die Missionsziele erreicht wurden, ob man alle Verdächtigen und Zivilisten gemeldet hat, ob man alle Beweismittel gesichert hat, ob man Team-Kollegen verloren hat, ob unerlaubt tödliche Gewalt angewendet wurden, Zivilisten getötet wurden und so weiter.

Man kann das Spiel alleine mit KI-gesteuerten SWAT-Kollegen, online kooperativ mit anderen auf öffentlichen Servern oder auch ausschließlich mit Freunden und Bots in privaten Matches spielen.

Eine umfangreiche und authentische Waffenauswahl

Es gibt eine Vielzahl von Waffen, darunter Handfeuerwaffen, Sturmgewehre, Schrotflinten und mehr, die sich alle unterschiedlich anfühlen und verschiedene Vor- und Nachteile haben. Auch lässt sich alles bis zu jedem Aufsatz von der Taschenlampe bis zum Visier sehr detailliert anpassen.

Die Waffenmechanik ist überzeugend umgesetzt und verleiht den Schussgefechten eine authentische Note.

Auch die taktischen Gadgets bringen dabei eine zusätzliche Tiefe ins Spiel. So gibt es beispielsweise eine flexible Optiwand-Kamera, die man unter Türen durchschieben kann, einen ballistischen Schild, um sich und Kollegen zu schützen, einen schlagkräftigen Rammbock, um Türen anstelle von mehreren Tritten mit einem Wumms schnell aufzubrechen, Sprengstoff für explosive Zugriffe und mehr.

Auch nicht tödliche Waffen und Ausrüstung gibt es, wie zum Beispiel einen Taser, Gewehre mit Gummigeschossen, Flashbangs und Pfefferspray, was man braucht um Gegner zu neutralisieren ohne ihnen das Leben zu nehmen.

Wenn man sein Loadout am Spind zusammengestellt hat und der Team-Leiter eine Mission ausgewählt hat, muss man sich nur noch hinter dem Schreibtisch im Ready Room „bereit machen“ und schon geht es los und man ist nach einer kurzen Fahrt im SWAT-Transporter am Einsatzort.

Beispielsweise bei einem Krankenhaus, um einen Amokläufer auszuschalten, bevor Unschuldige sterben.

Die Grafik ist bei den Charaktermodellen und den Texturen der SWAT-Mitglieder sehr detailliert und vergleichbar mit aktuellen AAA-Spielen. Beim Leveldesign und den NPCs ist die Grafik eher auf dem Niveau von Performance-orientierten Spielen wie Rainbow Six: Siege oder Warzone 2. Insbesondere auf höchsten Einstellungen kann sich das Spiel durchaus sehen lassen. Trotz des Early Access konnten wir auch keine nennenswerten technischen Probleme und Bugs feststellen. Ab und an kam es lediglich zu leichten Glitches beim Fesseln von NPCs oder beim Knacken von Schlössern, was aber angesichts des Early Access-Status absolut in Ordnung ist.

Ingesamt bietet Ready or Not bereits jetzt im Early Access ein vielversprechendes und äußerst taktisches Spielerlebnis und wir bleiben gespannt, was für Inhalte und Missionen noch im vollständigen Release dazu kommen. Das Potential für ein herausragendes Spiel ist schon jetzt gegeben. Den Kauf des Spiels können wir somit auch jetzt schon empfehlen.

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