7. Februar 2023
Zockerpuls - YouTuber verliert wegen Stadia fast 6000 Spielstunden in Red Dead Online
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YouTuber verliert wegen Stadia fast 6000 Spielstunden in Red Dead Online

In einem unserer vorherigen Beiträge haben wir eine Anleitung vorgestellt mit der man seine Stadia-Speicherstände herunterladen kann, um sie anschließend auf dem PC zu benutzen. Diese Vorgehensweise funktioniert jedoch lediglich beim Singleplayer-Aspekt von Stadia-Spielen. Bei Online-Spiele wird der Fortschritt nämlich für gewöhnlich auf den jeweiligen Servern gespeichert und genau da liegt das Problem, denn diese Server werden für Stadia-Nutzer spätestens am 18. Januar 2023 nicht mehr erreichbar sein. Faktisch bedeutet dies, dass Stadia-Nutzer bei Online-Spielen, die keine Cross-Progression oder zumindest einen Charakter-Transfer in irgendeiner Form anbieten, nach dem Ende von Stadia ihren Spielfortschritt unwiderruflich verlieren werden. Dies ist bei Red Dead Redemption 2 bzw. Red Dead Online der Fall.

Für eine Handvoll Dollar!

Dies mag bei normalen Casual-Nutzern vielleicht ärgerlich sein, ist aber angesichts der Rückerstattung für alle gekauften Spiele, DLCs und Stadia-Hardware sicherlich verschmerzbar, aber einen YouTube/TikTok-Creator namens Colour trifft dieser Verlust besonders hart, da er nahezu 6000 Spielstunden in Red Dead Redemption 2 investiert hat und dabei fast ausschließlich Red Dead Online gespielt hat.

Wir wiederholen: 6000 Stunden. Das sind 250 Tage am Stück! Da braucht es einen auch nicht wundern, dass er in Red Dead Online ein Millionär ist und reichlich Gold angehäuft hat, wobei es Colour nicht primär um den Verlust des virtuellen Geldes, seinen Items oder das Aussehen seiner Charakters geht.

Stadias Red Dead Online Community war einmalig

Vielmehr geht es ihm um den Verlust der lieb gewonnenen Stadia-Community, die zwar vergleichsweise nicht sonderlich groß war, aber gerade dadurch seinen Charme hatte. Man hatte das Gefühl, dass Stadia-Nutzer einfach viel freundlicher und persönlicher miteinander umgegangen sind als Spieler auf anderen Plattformen. Schnell wurden aus zufälligen Begegnungen Freunde und man sprach beim gemeinsamen Spielen von Red Dead Online über alle möglichen Themen und hatte einfach eine tolle Zeit.

Eine Legende endet

Natürlich hat Colour versucht den Support von Stadia und den Support von Rockstar zu erreichen, aber viel Hoffnung machen wir uns dabei ehrlich gesagt nicht. Wir stellen uns daher darauf ein, dass mit dem Tod von Stadia eine Legende des virtuellen Westen endet. Die Legende von Colour The Kid und seinen 6000 Spielstunden in Read Dead Online. Ob er jemals wieder auf anderen Plattformen reiten wird, bleibt ungewiss. Gewiss ist nur der Sonnenuntergang in den er in den letzten Stunden von Stadias Existenz reiten wird.

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