1. Dezember 2022
Zockerpuls - PlayStation VR 2 kann Zwinkern erkennen und für das Gameplay nutzen
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PlayStation VR2 kann Zwinkern erkennen und für das Gameplay nutzen

Mit dem vorherigen VR-Headset von Sony konnte man in Spielen bisher meist nur die Kamera steuern. In wenigen Fällen wurde darüberhinaus auch die Bewegung des Headsets für die Steuerung des Gameplay benutzt. Beispielsweise gab es Spielen in denen man durch bloßes Nicken oder das Schütteln des Kopfs etwas bestätigen oder ablehnen konnte. Weitere Steuerungsmöglichkeiten bedurften in der Regel die PlayStation Move-Controller oder gar einen herkömmlichen Controller. Bei dem Nachfolger PlayStation VR2 sollen die Steuerungsmöglichkeiten noch viel filigraner werden. Neben dem Griff-Controllern, die dank Finger-Tracking erkennen ob man zugreift oder nicht und sogar die Finger differenzieren können und haptisches Feedback liefern, kommt auch Eye-Tracking hinzu.

Was bedeutet Eye-Tracking?

Dank Eye Tracking werden Kameras im Headset eingesetzt, die den Zustand und die Bewegung der Pupillen erkennen, was wiederum Auswirkungen auf das eigentlich Spiel hat. Wie Dave Rudell von Unity auf der GDC 2022 erläuterte kann das Spiel beispielsweise erkennen, welchen Bildabschnitt man derzeit tatsächlich anschaut und den Bereit drum herum unscharf machen, während der anvisierte Bereich fokussiert wird, wie es auch beim normalen Sehen der Fall ist. Das sieht dann nicht nur realistischer aus, sonder ermöglicht es auch die Rechenleistung auf den Bildbereich zu fokussieren, der tatsächlich gebraucht wird.

Nicht nur technisch, sondern auch spielerisch interesant

Ein weiterer Punkt ist, dass das VR Headset auch erkennen kann, ob die Augen offen oder geschlossen sind und dies tatsächlich für das GamePlay nutzen. So wird es sogar möglich mit einem einfachen Zwinkern Dinge im Gameplay zu beeinflussen. Richtig fies wird theoretisch auch die Möglichkeit anhand des Pupillenstands zu erkennen, ob der Spieler gerade angespannt ist oder nicht, was für besonders harte Jumpscares sorgen dürfte, so der Sprecher von Unity während seiner Präsentation, die man sich in voller Länge auf YouTube anschauen kann.

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