24. April 2024
Zockerpuls - Tricky Towers GeForce NOW Review- Spaßiger Action-Puzzler für 2-4 Spieler im Test
Cloud Gaming News

Tricky Towers: Spaßiger Action-Puzzler für 2-4 Spieler im Test

Bereits 2016 erschien mit Tricky Towers ein von vielen unterschätztes Multiplayer Puzzle-Game für PlayStation 4, PC, Mac und Linux. 2017 folgte eine Portierung für Xbox One und ein weiteres Jahr später wurde Tricky Towers auch für Nintendo Switch released. Wir haben Tricky Towers schon damals sehr gerne sowohl lokal als auch online mit Freunden gespielt. Jetzt hat der physik-basierte Puzzler erneut unsere Herzen erobert, da man Tricky Towers auch via Cloud Gaming über GeForce NOW zocken kann und sich zumindest einen 400 MB großen Download und die Installation sparen kann und Tricky Towers somit auch bequem auf einem Smartphone mit einem Controller-Grip wie dem Razer Kishi V2 oder dem GameSir X2 Pro, auf einem Tablet oder auch auf einem Smart TV oder einem Fire TV Stick spielen kann.

Zockerpuls - Tricky Towers via GeForce NOW auf GameSir X2 Pro

Worum geht es in Tricky Towers?

Auf den ersten Blick erinnert Tricky Towers etwas an den Puzzle-Klassiker Tetris, da die Steine ähnliche Formen haben und ebenfalls vom Himmel herunterfallen und sich dabei wahlweise im oder auch entgegen dem Uhrzeigersinn rotieren lassen und nach links und rechts bewegt werden können.

Screenshot aus GeForce NOW

Während man in Tetris allerdings versucht die Steine so anzuordnen, dass keine Lücken entstehen, damit sie verschwinden, ist das Spielziel in Tricky Towers anders gestaltet. Tatsächlich gibt es je nach Spielmodus sogar 3 verschiedene Spielziele.

Rennen, Überleben und Rätsel

Beim Rennen muss man seinen Turm so schnell wie möglich in die Höhe bauen, um als Erster eine Zielmarkierung zu erreichen. Im Überlebensmodus muss man versuchen so stabil zu bauen, dass keine Steine von der Spielfläche herunterfallen und im Rätsel-Modus, muss man sich darum bemühen so viele Steine wie möglich unterhalb einer horizontalen Grenze anzuordnen.

Tricky Towers

Alle 3 Spielmodi klingen zunächst sehr einfach. Die Schwierigkeit steckt jedoch in 2 Punkten. Zum einen in der Physik der Steine, die ganz schön wackelig sein kann und zumindest ab den Schwierigkeitsstufen Normal und Spezial vom Wind und Wetter abhängt. Zum anderen kann sich jeder Spieler nach dem Ablegen einer gewissen Anzahl von Steinen dafür entscheiden, ob er helle Magie einsetzt, um sich selber zu helfen oder dunkle Magie einsetzt, um den Gegnern das Leben schwer zu machen. Beispielsweise kann man mit heller Magie einen Plattform in die Höhe zaubern, um eine Abkürzung in einem Rennen zu nehmen oder Ranken nutzen, um den nächsten Stein besser mit anderen Steinen zu stabilisieren. Man kann aber auch die Steuerung der Gegner verdrehen, die Geschwindigkeit der herabfallenden Steinen drastisch erhöhen, für übergröße Steine sorgen, oder die Steine vereisen, damit sie wegrutschen und keinen Halt bieten. Auf dem Schwierigkeitsgrad Einfach gibt es übrigens nur helle Magie, was insbesondere für friedliche Partien mit jüngeren Spielern ganz nett ist. Man sollte sich übrigens nicht vom Look des Spiels täuschen lassen. Auf Normal und Schwer ist es auch für Erwachsene und ehrgeizige Spieler eine Herausforderung.

Tricky Towers

Zwar gibt es auch einen Einzelspieler-Modus in dem man herausfordernde Rätsel absolvieren muss und auch die Tricks und Kniffe des Spiels wie zum Beispiel das richtige Timing für schelle horizontale Bewegungen erlernt, aber das Herz von Tricky Towers steckt im Multiplayer, der sich sowohl online als auch lokal mit 2-4 Spielen in Turnieren mit unterschiedlicher Länge zocken lässt.

Tricky Towers

Für die Steuerung kann man sowohl Controller als auch die Tastatur nutzen, was insbesondere an einem Computer praktisch ist, wenn man nicht genügend Controller zur Hand hat. Die putzigen Soundeffekte und die musikalische Untermalung erinnert etwas an Rayman: Legends. Tricky Towers bietet übrigens auch eine deutsche Menüführung. Dafür einfach in die Einstellungen gehen und auf Deutsch wechseln.

Läuft Tricky Towers gut auf GeForce NOW?

Ja, absolut. Die Performance von Tricky Towers war in unserem Test auf GeForce NOW super und nicht vom Gaming auf lokaler Hardware zu unterscheiden. Wir können daher absolut empfehlen sich Tricky Towers günstig auf Steam zu kaufen, wo es das Spiel statt regulären 14,99 Euro derzeit bereits für 5,24 Euro gibt, was man dann über GeForce NOW flexibel auf nahezu jedem Bildschirm spielen kann. Tricky Towers ist übrigens auch im Katalog von PlayStation Plus Extra bzw. in PlayStation Plus Premium via Cloud Streaming enthalten. Preislich ist aber der Kauf für Steam und der flexible Einsatz von GeForce NOW zu empfehlen.

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