7. Februar 2023
Zockerpuls - Google for Games Developer Summit- Das sind die Stadia-Highlights
News

Google for Games Developer Summit: Das sind die Stadia-Highlights

Im Rahmen der Google for Games Developer Summit wurde eine ganze Latte an Ankündigungen gemacht. Die wichtigsten Punkte im Bezug auf Stadia haben wir für euch zusammengefasst:

  • Der Stadia Store wird voraussichtlich schon in den kommenden Wochen für Nutzer ohne Stadia Account geöffnet. Das heißt, dass man auch ohne sich extra für Stadia registrieren zu müssen den kompletten Stadia Store, samt Sonderangeboten und Stadia-Pro-Spiele durchstöbern kann.
  • Weiterhin werden alle zukünftigen Click to Play-Trials wie auch schon in der Testphase mit Hello Engineer, Control (Ultimate Edition), Rider Republic und Jackbox Party 8 ebenfalls ohne Stadia-Account spielbar sein. Die einzige Voraussetzung wird sein, dass Stadia in dem Land verfügbar sein muss und man wohl einen Google-Account braucht, was ja sicherlich die meisten ohnehin wegen YouTube und Gmail haben. Ab sofort ist übrigens auch eine Click to Play-Trial für den Roguelite-Space-Shooter Risk of Rain 2 verfügbar und das Free 2 Play-Spiel Super Animal Royale wird ebenfalls für Non-registrierte-Stadia-Nutzer kostenlos spielbar.
  • Google hat weiterhin eine neue Initiative bekanntgegeben, die den Portierungsaufwand und die Zeit und damit auch die Kosten von Spielen drastisch reduzieren soll. Darunter fallen verschiedene Tools, Libraries, Schnittstellen und eine ausführliche Dokumentation, die zum Beispiel bei der Portierung von DirectX, Unity oder der Unreal Engine helfen sollen. Ebenso gehören Test-Umgebungen in der Cloud dazu. Die Initiative wird dabei schon von einigen Studios getestet. Mit dabei sind bereits: Wired Productions, Massive Miniteam/Handy Games, Nacon, Paradox Interactive, Saber, Milestone, Legacy Games, Steel Wool Studios und Team 17.
  • Unter dem Namen „Immersive Stream for Games“ oder kurz ISG stellte Google seine White Label-Lösung vor, die bereits bei Batman: Arkham Knight kostenlos für AT&T-Kunden zum Einsatz kam. Darin sollen alle Features enthalten sein, die Google bereits für Stadia-Nutzer anbietet. So sollen anderen Anbieter Anbieter ganz ohne Stadia-Branding Spiele zum Streamen anbieten können und sogar einen eigenen Store zugänglich machen können.

Fazit:

Auch wenn die Registrierung bei Stadia nicht besonders aufwändig ist und man ohnehin nicht mal zwingend Zahlungsdaten hinterlegen muss, ist es doch ein positiver Schritt, dass Stadia seinen Store auch unabhängig von einem Stadia-Account zugänglich macht und damit die bereits sehr niedrigen Einstiegshürden weiter senkt. Stadia wird dabei für noch mehr Menschen einfacher auszuprobieren, was auch die gesamte Akzeptanz gegenüber Cloud Gaming vorantreiben dürfte.

Besonders für Promo-Aktionen zu neuen Spielen dürfte die Ausweitung von Click to Play-Demos ein interessantes Werbetool werden, da jeder unabhängig von einem Stadia-Account einfach einsteigen kann.

Die Reduzierung des Portierungsaufwands tritt zwar hinter den vorherigen Spekulationen über einen vollumfänglichen Windows-Emulator für Stadia zurück, ist aber ebenfalls ein wichtiger Move, um mittel- und langfristig mehr Spiele auf die Plattform zu bringen, was uns auch zu einem großen Fragezeichen führt, da noch unklar ist, wie Google mit ISG-Spielen umgehen wird oder einfach gesagt:

Wann werden Stadia-Kunden endlich Batman: Arkham Knight spielen können? Es wurde ja schließlich schon geportet. Mehr dazu hier in unserer Prognose.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert