4. Dezember 2022
Zockerpuls - Steam Deck bietet sich für Xbox Game Pass, Stadia und vieles mehr an
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Steam Deck bietet sich für Xbox Game Pass, Stadia und vieles mehr an

Auf dem neuangekündigten Handheld Steam Deck wird ein angepasstes SteamOS laufen, was mit dem Zugang zu Steam sicherlich die Gaming Bedürfnisse vieler Gamer decken dürfte, doch bereits jetzt hat Valve bekannt gegeben, dass man nicht an das Linux-basierte Betriebssystem SteamOS gebunden sein wird, sondern auch einfach Windows drauf installieren können wird, da die offene Architektur von Valves Handheld letztlich ein portabler Gaming PC ist. Ganz ohne irgendwelche Hacks, Einschränkungen oder Tricks.

Windows macht Steam Deck vielseitig

Dies bedeutet also auch, dass man auf einem vergleichsweise günstigen und dennoch leistungsstarkem portablen Gerät neben Steam auch nahezu endlose Gaming Möglichkeiten haben wird. Dies fängt schon damit an, dass man darauf auch andere Stores wie den Epic Games Store, den Origin Store, den Blizzard Launcher, den Rockstar Launcher usw. installieren und nutzen können wird. Gleichen gilt für das PC-Spieleangebot innerhalb des Xbox Game Pass über den Microsoft Store.

Cloud Gaming und Offline Gaming in einem Gerät

Dazu kommen noch Anwendungen oder auch Webbrowser wie Google Chrome für Cloud Gaming Lösungen wie zum Beispiel xCloud, PlayStation Now, GeForce Now, Amazon Luna oder Stadia. Insbesondere mit Hinblick auf den begrenzten internen Speicher des Steam Deck, die immer größerwerdenen Spielinstallationen, dem unweigerlichen Altern der Hardware und schlichtweg den Vorteilen von Cloud Gaming, könnte sich Steam Deck zu einer hervorragenden Cloud Gaming Maschine entwickeln, bei der man zusätzlich die Option hätte Spiele auch klassisch zu installieren, um sie offline zu spielen. Dieses Gerät könnte also Cloud Gaming und Offline-Handheld-Gaming vereinen bzw. erlauben sich gegenseitig zu ergänzen. Dazu kommt noch die Möglichkeit über Emulatoren zu einer waschechten Retro-Maschine zu werden und einen beispielsweise alte Nintendo oder Arcade-Spiele zocken zu lassen. Man könnte also je nach Bedarf das Nutzungsverhalten entsprechend der zahllosen Möglichkeiten auf dem Steam Deck anpassen.

Fazit: Mit einem Steam Deck wird man quasi alles portabel machen können und es bleibt abzuwarten, was durch Hacks und den Anschluss von weiteren Geräten noch alles möglich wird.

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